Jahrhunderte lang wurden hier zu Lande fast alle Bauwerke aus oder zumindest mit Lehm errichtet. Die alten Fachwerkhäuser geben noch allerorts Zeugnis ab von dieser Epoche. Mittlerweile ist die Lehmwelt klein geworden, denn Lehm wird als Baustoff nur noch selten genutzt.Sobald Lehmbauer von einem neuen Lehmbauprojekt oder von anderen am Baustoff Lehm Interessierten erfahren, werden sie neugierig und suchen den Kontakt zueinander. So war es auch bei Pieter und mir (Norbert). Wir lernten uns vor ein paar Jahren bei unseren Lehmbaufreunden Anne und Bernd Baumgartner in Gronau kennen. Beim Bau der Lehmkirche auf dem Gelände der Landesgartenschau in Gronau, wo uns 400 Kinder und Jugendliche bei den Lehmbauarbeiten im September 02 mithalfen, trafen wir uns wieder und schmiedeten gemeinsame Pläne.
Später kamen spontan Gedanken, Lehmbauprojekte auch beim Eylarduswerk durchzuführen. Ein geeigneter Bauplatz war schnell gefunden: Ein entlegenes und kaum genutztes Grundstück mit altem Baumbestand und 10.000 Brennnesseln, am Stadtrand von Nordhorn gelegen, bot ideale Voraussetzungen dazu, zumal eine Holzhütte mit Stromanschluss sowie ein gepflasterter Platz mit einer großen Feuer- und Grillstelle bereits vorhanden waren.
Alle Bilder und Infos zum Projekt im PDF-Format
1. Idee und Vorbereitung
2. Bau des Lehmbackofens
3. Zeltlager
4. Feuer- und Kochstelle
5. Mahlzeiten und Küchendienst
6. Frische Brötchen aus dem Lehmbackofen
7. Bau eines Fachwerkhauses
8. Lehm hautnah erleben
9. Rückblick und Perspektive


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